Schauspielerliste
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Hintergrund
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im Fernsehen
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Pumucklkultur |
Drehorte
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Plumpaquatsch Geschichte der Verfilmung Produzenten technische Daten Dreharbeiten |
| Plumpaquatsch |
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Am 12.02.1973 wurde in dieser Sendung in den ARD zum ersten mal eine Pumucklgeschichte ausgestrahlt. Figuren und Hintergrund wurden in Legetricktechnik animiert, bestanden aus bemalter Folie und konnten so im Stop-Motion-Verfahren zum Leben erweckt werden. Zu dieser Version des Pumuckl erschien 1973 sogar ein "Fernsehbilderbuch". Bis die Folgen vielleicht irgendwann einmal wiederholt werden, oder Aufzeichnungen davon auftauchen, können wir uns anhand des Buches ein ungefähres Bild davon machen, wie Pumuckl und Eder damals aussahen. Das Buch erzählt ziemlich genau die übliche erste Geschichte Spuk in der Werkstatt, also wie Eder den Kobold in seiner Werkstatt entdeckt. Es ist auch daher (und weil es nun mal der Anfang von Meister Eder und sein Pumuckl ist) stark anzunehmen, dass dies auch als erste Pumuckl-Geschichte bei Plumpaquatsch zu sehen war. Unbestätigten, vagen Gerüchten zur Folge waren die Animationen damals mit den Texten bzw. dem Ton der Hörspiele kombiniert, so dass man tatsächlich Hans Clarin und Alfred Pongratz dazu hören konnte. Die Grafik im Buch und somit wohl auch die Animationen stammen von der heute scheinbar nicht mehr existierenden Elcro Elsässer-Film K.G.. In der Plumpaquatsch-Folgenliste bei fernsehserien.de gibt es insgesamt vier Hinweise auf Sendungen mit Pumuckl-Episoden für die erste Staffel von 1973-1975 und weitere sechs für die zweite Staffel von 1978. Teilweise finden sich dort kurze Inhaltsangaben aus der Fernsehzeitung Hörzu, die auf einzelne Geschichten schließen lassen. Eine darunter ist etwas rätselhaft, da hier von einem um Hilfe rufenden Pumuckl die Rede ist, der in einer "engen" Besenkammer eingesperrt worden sei - ein Plot der uns aus keiner anderen Pumucklreihe bekannt wäre. Lediglich in Pumuckl und die Angst ist der Kobold in einer Kiste im Keller eingesperrt und in Pumuckl und die Uhr in einem Uhrenkasten.
Info-Quellen und Links:
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| Geschichte der Verfilmung |
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Nachdem Pumuckl als reine Hörspielreihe Anfang/Mitte der 60er Jahre
entstand, wurden ab Mitte der 70er Jahre Pläne für eine
Verfilmung als Fernsehserie entwickelt. 1978 kamen zuerst 52 TV-Spots mit Pumuckl und Gustl Bayrhammer als Meister Eder ins Fernsehen. Als Pausen im Werbefernsehen erlebten die beiden ca. 1 Minute kurze, lustige Abenteuer. |
| Produzenten |
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Federführend bei der Umsetzung vom Hörspiel
zur Verfilmung
war unter anderem
Manfred Korytowski, dessen Firma INFAFILM
die Dreharbeiten organisierte und durchführte. Im Detail erfahren wir zu den Produzenten aus den Presseberichten des BR folgendes: Die erste Staffel "Pumuckl" ist eine Koproduktion des Bayerischen Rundfunks (aus eigenen Mitteln und Mitteln der Bayerischen Rundfunkwerbung) mit INFA-FILM Manfred Korytowski, München, HUNGAROFILM/PANNONIA, Budapest, und EMI TV, Köln. Federführende Redaktion: Familienprogramm Trick: Pannonia, Budapest Zusammengefaßt mit der zweiten Staffel enthält der weitere Pressebericht folgende Informationen: Pumuckl ist eine Koproduktion des Bayerischen Rundfunks mit dem Österreichischen Rundfunk und Hungaro/ Pannonia Filmstudios Budapest. Hergestellt von Infafilm GmbH Manfred Korytowski im Auftrag des Bayerischen Rundfunks. Produktionszeit für 52 Folgen a 24 Minuten: Frühjahr 1979 bis Sommer 1988. |
| technische Daten |
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Die Zahlen standen so in den Pressemitteilungen des
BR zur Sendung der ersten Staffel 1982 und
zur Wiederholung beider Staffeln 1992. Sie sind
nicht ganz schlüssig - es ist aber auch
schwer nachzuvollziehen, welche Größen
genau stimmen. Jedenfalls bekommt man einen Eindruck
von den Größenordnungen: zur ersten Staffel (26 Folgen, je 24 min):
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| Dreharbeiten |
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Nach langer Vorbereitung, entstanden die 52 Teile der
Fernsehserie "Meister Eder und sein Pumuckl" in den Jahren
1979 bis 1988. Am 04.09.1979 war der erste Drehtag an dem Gustl
Bayrhammer den Meister Eder für diese Serie vor der Kamera spielte.
An insgesamt 235 Drehtagen mußte er sich mit seinem unsichtbaren
Gegenüber, dem Kobold Pumuckl, unterhalten ihn ansehen, einfangen,
hochheben, von diversen Leimtöpfen befreien. Neben Gustl Bayrhammers
überragender schauspielerischer Leistung war es nicht zuletzt auch
der Regiseur Ulrich König, der dafür sorgte, daß die Hauptfigur,
die am Dreh fehlte hinterher nahtlos in die Aufnahmen passen konnte.
Dazu übernahm er z.B. auch den Textpart des Kobolds und führte
mit Gustl Bayrhammer die Dialoge, die später von Hans Clarin
synchronisiert wurden, nachdem das Bildmaterial fertig war.
Daneben mußten Lösungen für solche Probleme gefunden werden,
wie z.B. nasse Fußstapfen entstehen wenn Pumuckl unsichtbar
durch eine Pfütze tappt, oder wie läßt man einen Bleistift malen,
der von einem Kobold bewegt wird, der nur so groß ist wie der
Stift und noch dazu garnicht da.
Um anschließend an die Dreharbeiten des Realteiles, auch den
Pumuckl ins Bild zu bekommen, waren fünfeinhalb Jahre lang bis zu
100 Trickzeichner beschäftigt. In den Studios der Pannonia-Film Budapest
wurden dafür die Umrisse der Gegenstände und des Hintergrundes aus
jedem Einzelbild des Realfilms auf Folie übertragen. Diese dienten
dann als Vorlage um den Pumuckl passend zu den realen Bildern
hüpfen, herumtollen und Sachen bewegen lassen zu können. Jedes so
gezeichnete Einzelbild des Pumuckls (wie z.B. hier rechts) mußte
mit dem dazugehörigen Realbild zusammengefügt werden. Dazu wird
das Realbild auf eine Mattscheibe projiziert und die daraufgelegte
Zeichnung auf Folie von oben beleuchtet. Helligkeit und Kontrast
beider Teilbilder müssen oft mehrmals neu abgestimmt werden,
bis sie zusammenpassen.Wenn man davon ausgeht, daß eine Pumucklfolge ca. 23min lang ist, es 52 Stück gibt, eine Minute 60 Sekunden hat und je Sekunde 25 Bilder zu sehen sind, kommt man auf knapp 1.8 Mio Einzelbilder. Pumuckl ist nicht die ganze Zeit über im Bild, aber wenn er nur knapp die Hälfte der Zeit zu sehen ist, kommt man so leicht auf die 800 000 gezeichneten Einzelbilder, die oben angeführt werden. Neben den einzelnen Drehorten in und um München entstand der Großteil der Aufnahmen natürlich in dem gemütlichen Hinterhof oberhalb der Isar in München in der Nähe der Museumsinsel. In dem 1899 erbauten Haus war unbestätigten Gerüchten zufolge tatsächlich einmal eine Schreinerei untergebracht. Jedenfalls diente es früher als Hausmeisterwerkstatt. Von 1979 bis 1980 wurden hier die Folgen der ersten und von 1984 bis 1985 die der zweiten Staffel gedreht. Beinahe hätte es jedoch keine zweite Staffel mit dieser Schreinerei gegeben. Baufällig und verschimmelt sollte das Haus in der ersten Hälfte der 80er Jahre abgerissen werden, um Platz für die Tiefgarage der Bayerischen Versicherungskammer zu machen, der das gesamte Areal gehört. Nur durch den persönlichen Einsatz des damaligen bayerischen Ministerpräsidenten (F.J.Strauss) wurde hierfür ein Aufschub erwirkt und das Gebäude für eine viertel Mio.DM (ca. 125.000 Euro) für die Dreharbeiten nochmals renoviert. Aber gleich nach Ende des Drehs war es dann auch mit dem Hinterhaus vorbei und anfang April 1985 wurde es abgerissen. Daher hatte das Filmteam auch als letztes die Szene aus "Pumuckl und das Feuer" gedreht, in der Flammen aus dem Küchenfenster schlagen - man konnte schließlich der Einfachheit halber ohne Rücksicht auf Verluste den Raum tatsächlich einfach abfackeln. Info-Quellen und Links:
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| Copyright- und Urheberrechtshinweis: |
mehr Details im
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| Dies ist eine private Pumuckl-Fan-Homepage. Pumuckl von Ellis Kaut, Lizenz bei Buchagentur GmbH & Co. KG vertreten durch MerchandisingMedia. Originalentwurf Pumucklfigur von Barbara von Johnson, Darstellungen von Bela Ternovszky, Brian Bagnall, Barbara von Johnson. Pumuckl ist ein Hörspiel des BR, eine Fernsehserie des BR und INFAFILM. Buchrechte bei Lentz Verlag, München, vertreten durch Kosmos Verlag, Stuttgart. Fizzibitz von Ellis Kaut ist ein Hörspiel des WDR. |
| Mail an die Autoren | optimiert für Firefox unter OS/2 Warp | www.pumucklhomepage.de - 04.06.2009 |