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64. Der silberne Kegel

Inhalt
  Versionen und Mitwirkende
    Zitate, Gedichte, Sprüche
      Infos (über Pumuckl) aus der Geschichte
        Hintergrund, Kommentar


 Inhalt vor



Der Schlossermeister Bernbacher kommt persönlich beim Schreiner vorbei, um ihn endlich mal wieder zum Kegelabend zu überreden, besonders weil es diesmal um den silbernen Kegel geht. Der Schreiner läßt sich auch nicht lange bitten. Doch vorher muß er noch dem Pumuckl das Spiel erklären und ganz nebenbei ihn dazu bringen, nicht mitzukommen, weil er (Eder) lieber ehrlich verlieren als unehrlich gewinnen will.
Also läßt er dem traurigen Kobold das Radio an und geht zur Kegelbahn. Ganz ungewohnt schiebt er eine gute Kugel nach der anderen. Nach einiger Zeit ist er davon überzeugt, daß der Pumuckl doch mit ist und geht unter einem Vorwand nach Hause. Der brave Kobold ist überrascht über das frühe Eintreffen des Schreiners, und dann auch zu guter letzt erbost über die Anschuldigungen.
Meister Eder ist sich nun auch nicht mehr ganz sicher. Sicherheitshalber sperrt er jetzt alles richtig zu, denkt er jedenfalls. Gekränkt macht sich nun der Kobold erst recht auf den Weg, um munter im Spiel mitzumischen. Und so kommt es, wie es kommen muß: Meister Eder gewinnt, nun jedoch überzeugt daß er ehrlich gewonnen hat.
Zurück in der Werkstatt, noch fröhlich von seinem Gewinn, stellt sich schnell raus, daß der Pumuckl doch mit beim Kegeln war. Auch wenn der Schreiner einsieht, daß er beim ersten Mal einen Fehler gemacht hat, so ist ihm trotzdem die Freude an seinem Gewinn (3,50 DM & der silberne Kegel) vergangen, ebenso dem Pumuckl.

 Versionen und Mitwirkende vor


Als Radiohörspiel mit Franz Fröhlich nicht erschienen.
P.-Radio-Folge Nr.:33
Titel:Der silberne Kegel
Erstausstrahlung:08.12.1968
Hörspielteam
Weitere Sprecher:

Rolle?  -  Franz Loskarn
Rolle?  -  Hans Stadtmüller
Rolle?  -  Willi Anders
Rolle?  -  Hans Winninger
Als Fizzibitz-Folge nicht erschienen.
Buchgeschichte Nr.:56  (3. Geschichte in Band 10)
Geschichtentitel:Der silberne Kegel
Buchtitel:Pumuckl geht aufs Glatteis
Veröffentlichung:1978
Weitere Figuren:

Schlossermeister Bernbacher
Mechanikermeister Schmitt
LP-Version Nr.:58
Titel:Der silberne Kegel
Veröffentlichung:1976
Hörspielteam
Weitere Mitwirkende:

Herr Bernbacher  -  Olf Fischer
Herr Bierlein  -  Michael Lenz
Herr Ramsleder  -  Karl Obermair
Regie  -  Alexander Malachovsky
Herr Schmitt  -  Bernhard Helfrich
Neues Hörspiel Nr.:42
Titel:Der silberne Kegel
Jahr (Produktion):1984
Veröffentlicht auf:MC/LP 21b, CD 18b
Hörspielteam
Weitere Sprecher:

Herr Bernbacher  -  Olf Fischer
Herr Bierlein  -  Michael Lenz
Herr Ramsleder  -  Karl Obermair
Herr Schmitt  -  Bernhard Helfrich
Fernsehfolge Nr.:46  (zweite Staffel, Folge 20)
Titel:Der silberne Kegel
Erstausstrahlung:16.02.1989 (ARD)
Veröffentlicht auf:
Filmteam
Nebendarsteller:

Schlossermeister Schorsch Bernbacher  -  Willy Harlander
Bedienung Christine  -  Christine Neubauer
Herr Ramsleder  -  Egon Biscan
Mechanikermeister Toni Schmitt  -  Toni Berger
Herr Schwertfeger  -  Hans Stadtmüller
Wirtin  -  Eva Hatzelmann
Als Hörbuch nicht erschienen.
 Zitate vor


Gedichte
Und wer dich verspöttelt,
der wird von mir zerröttelt

Nicht-reim-Versuch:

Ich reime nie mehr einen Reim
denn ich sitz allein dahei... - zu Hause;

auf Haus darf sich nicht Maus reimen, sondern das Gegenteil von Maus oder oder irgendwas, was ich nicht mag. Ich hab's: Katze.

denn ich sitz' allein zu Hause
und fauche wie 'ne Katze
beim Anblick einer Ratze

nein nein nein, des soll sich doch nicht reimen.

und fauche wie 'ne Katze
beim Anblick eines Hundes -

Hundes, des ist sehr schön, weil auf Hundes - auf Hundes reimt sich nichts gescheites.

Und fauche wie 'ne Katze
beim Anblick eines Hundes
und alles ist sehr traurig,
denn nirgends ist was bunt... - was Farbiges.

Also, jetzt noch mal:

Ich reime nie mehr Reime,
denn ich sitz' allein zu Hause
und fauche wie 'ne Katze
beim Anblick eines Hundes,
und alles ist sehr traurig,
denn nirgends ist was Farbiges.

Ja, jawoll, das ist so ziemlich das greußlichste Gedicht, das ich je gemacht habe.

Spruch der Folge Ich halte dich überhaupt nicht für dumm überhaupt nicht, du bist sogar fast so gescheit wie ich, glaub ich.
Pumuckl-Kegler-Latein ein gescheibter Kegel = ein umgefallener Kegel

Oh, das versteh ich. Schau nur, das ist eine gescheibte Büchse und das ist ein gescheibtes Brett.
Das auch noch Du schiebst die Kugel und ich schiebe die Kegel, wupps immer alle Neune; das wird ein großer Spaß!
Die Moralpredigt:
Eder: Wenn du ein Mensch wärst und kein Kobold, tät ich jetzt sagen: Lern d'raus, daß man ein Unrecht durch ein neues Unrecht nie besser, sondern alleweil nur schlimmer macht. Aber das verstehst du wahrscheinlich nett.
Pumuckl: Du, du, du, ich glaube, ich glaube, ich bin fast ein Mensch, weil ich es nämlich fast verstehe.
 Weitere Infos aus der Geschichte vor


Fluchtwege Pumuckl flieht durch's Klosettfenster.
unsichtbar "Unsichtbare Kobolde sind viel schneller als sichtbare Meister Eder"
Namensveränderungen:
(z.B. durch Eders Stammstischbrüder)
Pamackl
 Hintergrund, Kommentare vor


Drehort
zum Kegeln
St. Johannis
Eder ist mit dem Rad unterwegs in die Wirtschaft um dort zu arbeiten. Pumuckl sitzt vorne in dem kleine Körbchen. Die Ecke um die sie hier biegen liegt wieder im Münchner Stadtteil Heidhausen und führt von rechts nach links von der Oberen Johannisstraße zum Johannisplatz. Hinter den Bäumen links verbirgt sich die Kirche St. Johannis. Unter der Montage aus dem Kameraschwenk der Fernsehfolge mit dem vierfachen Eder sieht man die Straßenecke wie sie sich im August 2007 zeigt.
Die gleiche Ecke ist auch schon in der Folge "Der große Krach und seine Folgen" zu sehen, im Hintergrund des überlaufenden Regenrohres. Am Ende der Oberen Johannisstraße rechts blickt man übrigens auf die Walserstraße und dort den hinteren Teil der Gaststätte Preysinggarten, vor deren Eckeingangstür in der Folge "Ein Knüller für die Zeitung" Eder mit dem aufdringlichen Zeitgenossen diskutiert. Aus der Walserstraße gibt es im "großen Krach" eine Aufnahme, und die Hausfassade, auf die man hier in der Oberen Johannisstraße blickt, gibt es in "Pumuckl und die Plastikente" nochmal zu sehen.

    Die Straßenecke bei vorGoogle-Maps

Die Kegelaufnahmen entstanden in einer mittlerweile nicht mehr existierenden Kegelbahn in der heutigen Gaststätte Steinheil in der Steinheilstraße 16 in der Nähe der Dachauerstraße. Die Tür, die in den Raum führt und die Wandverkleidung aus Holz darum herum, kann man auf einem aktuellen Foto, das uns vorliegt, einwandfrei wiedererkennen. Der Bereich der ehemaligen Bahn selber ist heute durch eine weitere Tür abgetrennt. (Mit Dank an Christian B. für die vor-Ort-Recherchen!)
Die Kombination einer noch existierenden Kegelbahn mit den Hinweisen, dass hier der Pumuckl gedreht wurde (vgl. hier: tz.de und abendzeitung-muenchen.de ), brachte die Vermutung auf, diese Folge könnte auch in der Wirtschaft Hohenwart in Giesing entstanden sein. Die Räumlichkeiten (vgl. hier: Tripadvisor-Fotos ) passen jedoch nicht zu dem, was man in der Episode zu sehen bekommt. Dort wo im Hohenwart der Zugang zur Bahn ist, findet sich in der Fernsefolge eine Wand, und dort wo die Kellnerin bei Pumuckl hereinkommt dürfte das Gebäude enden. (Dank an Christian L. für Infos zum Hohenwart)
Ein weitere ähnliche Kegelbahn gibt es heute noch in der Gaststätte Sax im Glockenbachviertel. Von der Geometrie erinnert der Raum auf diesem Foto bei 'muenchen.mitvergnuegen.com' sichtlich an den Aufbau von Kegelbahn und Sitzecke davor in der Pumucklfolge. Der Tunnel der Bahn ist jedoch länger und vor allem breiter, die Kugelrückführung ragt nicht freistehend in den Bereich um die Sitzecke hinein. In der Pumucklfolge endet sie auf Höhe der Zugangstür links, die aber auch deutlich weiter links liegt, als der Durchgangsbogen im Sax.

Das Mitagessen wurde wie fast alle Wirtschaftinnenszenen in der Gaststätte Kandler in Oberbiberg gedreht. Diesem Ortswechsel ist demnach auch der Anschlussfehler mit dem Weizenglas geschuldet (siehe unten).
Gag
TV
In dieser Fernsehfolge gibt es eine Variation des Running-Gags aus der Wirtschaft, die diesmal fast leer ist. Als die Bedienung vom Mittagstisch mit Bernbacher und Eder durch den Raum ruft: "Opa, Supperl wird kalt!", wacht der aus seinen Träumen auf, ganz allein am großen Tisch sitzend. Klopfend fasst er nach seinem Teller und weist die Leere neben sich in alter Gewohnheit darauf hin: "Das ist mein Platz".
Goof
TV
Weizenglaeser
Als Eder in der Kegelbahn arbeitet bringt ihm die Bedienung ein trübes Hefeweizen in einem unten sehr schlanken hohen Glas mit ausgeprägter Kugelform oben. In der nächsten Einstellung (aus Blickrichtung Kegelbahn) ist der Inhalt annähernd klar. Später nimmt er das Glas mit in die Wirtschaft, um sich zu den anderen zum Weißwurstessen an den Tisch zu setzen. Was er hereinbringt und auf den Tisch stellt ist zwar wieder ein Weizenglas, aber nun mit ganz klarem Inhalt. Außerdem ist das Glas jetzt deutlich stämmiger.
(Beobachtet von Stefan F.)

Pumuckl klettert Richtung Dachfenster, um vor Eder wieder im Haus zu sein. Man sieht, wie das Fenster deutlich ruckartig bewegt wird, noch bevor der gezeichnete Kobold es erreicht und dann aber korrekt öffnet.
[Info by sk]
Komparsen
TV
Die Fahrradfahrszenen dieser Folge entstanden mit Sicherheit gleichzeitig mit den Fahrradszenen aus Pumuckl will Schreiner werden. In den Szenen sieht man eindeutig die selben Komparsen in selber Kleidung durch das Bild laufen. Leicht wiederzuerkennen z.B. zwei Frauen, die eine mit schwarzer Lederjacke und Rock, die andere mit grauer Jacke und dunkler Hose; sowie zwei Jungs mit einem Ball, von denen einer ein auffälliges Oberteil (Jacke?) trägt, das oben hell und unten dunkel ist.
[Beobachtet von sk]
Perspektive
TV
Weil das verschiedentlich diskutiert wurde hier auch noch unsere Meinung zu einer ungewohnten Kameraeinstellung:
Man sieht beim Kegeln einmal die Kugel mit hoher Geschwindigkeit auf die Kamera zurollen. Als die Aufnahme abbricht kurz bevor die Kugel scheinbar mit der Kamera kollidieren müsste, kann man wage erahnen, dass die Kugel nach oben verschwindet.
Von der Kegelautomatik hinten läuft die Kugel auf zwei Schienen eine Bahn entlang nach vorne zurück auf die Ablage für die Spieler. Diese Bahn ist am Ende als halber Looping nach oben gebogen (in dem Kasten mit der Kugelablage, den man in der Folge sieht). Die Kugel kommt genau mit so viel Schwung zurückgerollt, dass sie durch diesen Looping nach oben katapultiert wird und so wiederum von hinten mit verbrauchtem Schwung langsam auf die Ablage zu den anderen Kugeln rollt. Die Kamera stand also direkt am Boden unter/hinter dem Looping und filmte zwischen den Schienen hindurch die Bahn entlang.
Zuschriften
Weitere, noch unredigierte Infos aus Fanzuschriften:
Mir ist heute abend beim Schauen der Folge: Der silberne Kegel (46), aufgefallen, dass Pumuckl wie Meister Eder auf dem Fahrrad beim Abbiegen ein Handzeichen gibt, der Pumuckl allerdings in die verkehrte Richtung. Dies ist verwunderlich, da ja eigentlich niemand sein Handzeichen bemerken kann (Unsichtbarkeit).
[B.F., Aug. 2017]
Copyright- und Urheberrechtshinweis: mehr Details im vorImpressum vorDatenschutzerklärung
Dies ist eine private Fan-Webseite zum Thema Pumuckl. Pumuckl von Ellis Kaut, Originalentwurf Pumucklfigur von Barbara von Johnson. Pumuckl ist ein Hörspiel des BR, eine Fernsehserie des BR und INFAFILM. Urheberrechte vertreten durch Pumuckl Media GmbH. Merchandising Lizenzrechte bei der Buchagentur Intermedien GmbH. Buchrechte bei Lentz Verlag, München und Kosmos Verlag, Stuttgart. Verwendete Pumuckldarstellungen von Béla Ternovszky, Brian Bagnall, Barbara von Johnson. Fizzibitz von Ellis Kaut ist ein Hörspiel des WDR.
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