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In die Werkstatt kommt eine Kundin, Frau Hofmann, die einen Spezialauftrag für ein
Tischuhrengehäuse hat, zu dem sich der Schreiner Vorlagen in ihrer
Wohnung anschauen muß.
Uhren sind ihre Leidenschaft, deswegen hat
sie jetzt auch ein kleine dabei, die sie bereitwillig zeigt.
Der Pumuckl ist hin und weg davon und erzählt seinem Meister als die
Kundin weg ist, daß er auch so eine haben will und sogar vor Diebstahl
nicht zurück schrecken würde. Das verbietet der Schreiner
natürlich nachdrücklichst.
Anstatt abends bei der Kundin vorbeizuschauen, machen die beiden einen
Spaziergang, wobei sie an zwei Uhrengeschäften vorbeikommen,
an deren Schaufenster sich der Kobold sich die Nase platt drückt und
unbedingt rein will, um sich eine Uhr zu holen.
Nur mit Mühe bekommt ihn der Schreiner da weg.
Am nächsten Tag verschwindet der Pumuckl. Er macht sich auf in die
Uhrengeschäfte. Im ersten verweilt er kurz, kommt aber an die kleinen
Uhren nicht heran. Im zweiten Geschäft schafft er es, in das Kästchen
zu seiner Lieblingsuhr zu gelangen. Allerdings bemerkt er zuerst nicht, daß
er dabei eingesperrt wird, weil er mit den Uhren beschäftigt ist.
Der Schreiner hingegen wartet mittags auf den Pumuckl und abends immer noch.
Erst als er auf die Uhr schaut, erinnert er sich wieder. Er geht sofort zu
seiner Kundin, erstens wegen deren Tischuhr und zweitens wegen derer kleinen
Uhr, die aber noch da ist.
Auf dem Heimweg fallen ihm dann die beiden
Uhrengeschäfte ein. Da schon zu ist, klopft er an die Scheibe, um
einen evtl. eingesperrten Pumuckl auf sich aufmerksam zu machen.
Der Ladenbesitzer bemerkt das und verscheucht den Schreiner.
Beim zweiten Geschäft ist der noch so aufgeregt, daß er sich
nichts mehr traut. Den in seiner Schublade sitzenden, heulenden Pumuckl
bekommt er dabei nicht mit. So kehrt er recht traurig heim.
Dem Pumuckl wird es in seinem Gefängnis zu blöd und er macht
einen riesen Radau, so daß es ein älteres Paar auf der
Straße hört. Sie informieren den Ladenbesitzer, der sofort die
Polizei ruft. Als die auftaucht, ist der Pumuckl vor Schreck ganz ruhig
und die Polizisten ziehen wieder ab. Das alte Paar und der Besitzer sind
sich ihrer Sache aber sicher und legen sich in der Uhrmacherwerkstatt auf
Lauer.
Beim weiteren Warten schläft der Pumuckl ein und beginnt zu schnarchen.
Das wird gehört und wieder rufen die drei bei der Polizei an...
Aber auch dem Schreiner wird alles zu blöd. Und bevor er gar nichts macht,
geht er auf die Polizei in der Hoffnung, zu erfahren, ob irgendwo etwas Merkwürdiges
passiert ist. Er trifft kurz vor dem Anruf des Uhrmachers ein.
Dabei erfährt er, was er wissen muß. Er taucht in dem
Uhrengeschäft auf und kann mit einer schönen Geschichte
über knarrendes Holz den Kobold befreien. Daheim ist der Pumuckl
ganz kleinlaut und verspricht, nie wieder etwas mit Uhren zu tun haben zu
wollen, woraufhin ihm der Schreiner verzeit.
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