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Meister Eder und sein Pumuckl Szenenvergleich - Serie



Allgemeines - Vorbemerkung
  Szenen aus Folge 1, "Spuk in der Werkstatt"
    Szenen aus Folge 2, "Das verkaufte Bett"
      Szenen aus Folge 4, "Das Schloßgespenst"
        Szenen aus Folge 19, "Das Spanferkelessen"

 Allgemeines zum Szenenvergleich



Der Pilotfilm setzt sich zusammen aus den vier Geschichten der ersten Fernsehstaffel. In unserer Numerierung, die sich nach der neuen Hörspielreihe richtet, kommen diese Geschichten jeweils an der selben Stelle, wie in der Fernsehserie. Um einen Film daraus zu machen wurden diese Geschichten ein klein wenig zurechtgestutzt und angepasst, so dass sie eine fortlaufende Handlung ergeben. Z.B. muss ja Pumuckls Schaukel eingeführt werden.
Trotzdem wurde das meiste natürlich nicht doppelt gedreht, sondern die passenden Szenen nur anders zusammengeschnitten und mit weiterem Material gekittet. So sind auch einzelne Figuren im Film anders besetzt als in der Serie, aber dann sind auch exakt nur deren Szenen neu gedreht. Grund hierfür war nach unseren Informationen, dass die Verleihfirma ein paar bekanntere Namen in der Besetzung haben wollte.
Viel erstaunlicher sind aber minimale Änderungen an den Szenen und Einstellungen, die im Film und der Serie verwendet wurden. Die Realaufnahmen sind dabei identisch wieder verwendet worden, nur in Einzelfällen um ein paar Sekunden anders geschnitten. Der Ton ist auch nahezu völlig identisch. Hauptsächlich wurde die Animation des Pumuckl überarbeitet, teilweise fast unmerklich, teils aber auch für eine Einstellung vollständig neu gezeichnet. Dabei wurde insbesondere die Kobolddarstellung in Szenen entschärft, in denen er sich aufregt oder erschreckt und deshalb im Film ein rotes oder grünes Gesicht bekommt.
Der Ton (Texte und Geräusche) sind in vielen Szenen, in denen die Animation verändert wurde, trotzdem identisch. Was nach meiner Beobachtung allerdings komplett verschieden ist, ist die eingespielte Hintergrundmusik. Sie ist vom Stil zwar gleich, und vielleicht wurden teils sogar gleiche Musikaufnahmen wiederverwendet, aber scheinbar wurde sie völlig unabhängig über die beiden Endfassungen gelegt.
Wir haben uns einmal die Mühe gemacht, und beides parallel für Euch angeschaut um die Geschichte und mehr noch die Einzeleinstellungen der Szenen hier zu vergleichen:
(Vielleicht wird das demnächst noch um ein paar Beispielbilder ergänzt.)

 Szenenvergleich mit 1. Spuk in der Werkstatt vor


FilmFolge 1
Die Anfangsszenen von Film und Folge 1 sind völlig identisch, bis Eder aus dem Fenster sieht und sagt: "Jetzt kommt die a noch."
Helga Feddersen kommt als Frau Steinhausen in die Werkstatt. Maria Stadler kommt als Frau Steinhauser in die Werkstatt.
Die folgenden Szenen sind recht ähnlich, aber natürlich etwas anders mit leicht variierten Dialogen. Sie dauern bis auf wenige Sekunden gleich lang.
Nachdem Frau Steinhausen/r wieder weg ist entdeckt Eder den Pumuckl. Hier sind alle Einstellungen, auch während des folgenden Gespräches identisch. Zum Ende dieser Szene hin weicht die Animation aber etwas ab:
Pumuckl ist über das Sichtbarsein so traurig, dass er weint und rechts und links ein Tränenstrahl aus seinen Augen kommt. In der sonst identischen Animation der Folge sind keine Tränen zu sehen
Als Pumuckl sagt "Ich muss aber doch bei dem bleiben, der mich einmal gesehen hat", wirkt er dabei fast ein wenig diabolisch, bzw. macht er gespenstische Gesten. In der Fernsehfolge ist diese eine Einstellung durch eine andere Animation ersetzt, in der Pumuckl deutlich sanfter wirkt.
Am Ende der Szene hüpft Pumuckl von der Hobelbank auf den Boden und geht mit den Worten "entschuldige, aber ich muss jetzt schlafen" ...
... im Film nach links aus dem Bild. ... in der Folge nach rechts, vor Eders Füßen vorbei, aus dem Bild.
In zwei der drei folgenden Einstellungen in denen Pumuckl in den Hobelspänen einschläft stützt er sich jedesmal kurz auf und dreht sich auf die andere Seite. In der Folge dreht er sich nicht um, sondern liegt nur da und labert einschlafend vor sich hin. Was er sagt (der Ton insgesamt) ist aber identisch zum Film.
Szenenwechsel in die Gaststätte. Der Teil hier ist vollkommen identisch - sind exakt die gleichen Aufnahmen und der gleiche Ton. Allerdings setzt in der Fernsehfolge die allererste Einstellung etwas früher ein und man sieht den Wirt kurz telefonieren bevor die Kellnerin Bier an einen Tisch bringt.
Die Szene in der Eder nach hause kommt ist vom Ablauf zwar gleich, wie er den Pumuckl sucht, aber es sind andere Aufnahmen - auch schon bevor Frau Steinhausen/r wieder vorbeikommt. Ganz auffällig ist das an dem Medizinschränkchen neben der Werkstatttüre zu sehen: In der Szene der Serienfolge trägt es noch sein rotes Kreuz. Die Szene wurde für den Film ein zweites Mal (später!) aufgenommen mit Helga Feddersen als Kundin, da ist das rote Kreuz schon weg wie in der Serie dann immer.
Helga Feddersen kommt als Frau Steinhausen in die Werkstatt. Maria Stadler kommt als Frau Steinhauser in die Werkstatt.
Ab der ersten Einstellung nachdem Eder wieder allein ist, als Pumuckl hinter der Schranktür hervorklettert, sind die Aufnahmen wieder identisch, bis auf einen winzigen Animationsunterschied:
Pumuckl wird abgestaubt und muss zweimal niesen. Beim zweiten Niesen entsteht wieder eine animierte Staubwolke vor dem Kobold. In der Fernsehfolge fehlt die Staubwolke in der Animation.
Die Aufnahmen mit Bernbacher in Eders Werkstatt sind völlig identisch benutzt worden. Aber auch hier gibt es eine winzige Animationsabweichung als Pumuckl aus dem Fenster springt um dem Schlossermeister zu folgen:
Man sieht Pumuckl noch kurz durch den Hof wischen und dabei unsichtbar werden. In der Fernsehfolge ist Pumuckl nach dem Sprung aus dem Fenster nicht mehr zu sehen.
Die Szenen bei den Bernbachers in denen Pumuckl mit den beiden seinen Schabernack treibt sind exakt die gleichen Aufnahmen. Auch das Finden der Opernkarten in der Werkstatt ist identisch.
Erst als Eder wieder zurückkommt, nachdem er dem Bernbacher die Karten gebracht hat, und Pumuckl in den Hobelspänen schläft, gibt es die selbe kleine Abweichung wie vorher: Pumuckl dreht sich um. In der Fernsehfolge bleibt Pumuckl in beiden Einstellungen liegen.
 Szenenvergleich mit 2. Das verkaufte Bett vor


FilmFolge 2
Der Film geht genau mit der Einstellung weiter, mit der Folge 2 anfängt, und Eder und Pumuckl diskutieren über das Thema Frühstück. Ton und Realfilm sind identisch, als Pumuckl fragt: "Was tut man denn, wenn man stückt?" aber die Animation in dieser Einstellung weicht ab:
Im Film kratzt sich Pumuckl nur nachdenklich am Kopf In der Fernsehfolge hört er mit dem grüblerischen Kratzen nach der Hälfte der Einstellung auf und streckt die Hände ratlos seitlich weg, Handflächen nach oben.
Beim Abgang aus der Werkstatt hüpft Pumuckl auf ein Stück Holz, das im Weg liegt. Als er wieder abspringt rutscht das Holz etwas nach links zur Seite weg. Pumuckl geht an dem Stück Holz vorbei, das im Weg liegt, und gibt ihm einen Tritt, so dass es nach links wegrutscht. Der Realfilmanteil ist identisch dabei.
Das Frühstücken ist nur größtenteils identisch. Als Eder Besteck für den Pumuckl holt ist die Einstellung in der Fernsehfolge um etwa 2 Sekunden kürzer geschnitten.
Dann füllt Eder Kaffee in einen Eierbecher um und sagt dabei:
"Da hab ich einen Eierbecher, der hat gerad die richtige Größe für dich. Da schütt ich dir jetzt den Kaffee hinein. So!" "Da hab ich einen Eierbecher, der hat gerad die richtige Größe für dich." ... dann kommt in der Fernsehfolge eine Sprechpause während Eders Kopf (und somit Mund) nicht im Bild ist ... "So!"
Es geht direkt weiter mit Pumuckl: "... dann ess ich jetzt erst mal Wurst." Pumuckl lässt sich von Eder neuen Kaffee einschenken, klettert dann wieder auf den Tisch Richtung Marmelade. Erst als Eder meint, dass man die auf Brot esse, weicht Pumuckl aus auf "... dann ess ich jetzt erst mal Wurst."
Als sich Pumuckl darüber aufregt, dass Käse saure Milch und überhaupt widerlich ist, stehen ihm im Film die Haare zu Berge und er wird für mehrere Einstellungen ganz grün im Gesicht. Ton und Realfilm in der Fernsehfolge sind zwar identisch, jedoch schüttelt sich Pumuckl lediglich und macht eine abwehrende Handbewegungen zum Thema Käse.
Im Film geht es direkt mit einer kurzen Einstellung, in der man das Haus von außen sieht, über zur nächsten Szene in der Werkstatt. In der Fernsehfolge ist das Frühstück etwas länger und Pumuckl trinkt noch den Kaffee vom Teller den Eder beim Umfüllen in den Eierbecher verschüttet hat.
Dann geht es direkt mit der nächsten Einstellung in der Werkstatt weiter (ohne vorige Außenansicht).
Beim Eintreten in die Werkstatt hüpft Pumuckl wieder auf das Hölzchen und es verschiebt sich bei seinem Absprung nach rechts. In der Fernsehfolge geht Pumuckl wieder an dem Holzstückchen vorbei und schiebt es diesmal mit dem Fuß zurück nach rechts. (Der Realfilm, in dem sich Eder im Hintergrund seine Arbeitsschürze anzieht, ist identisch.)
Als Pumuckl in den Hobelspänen schlafen will und Eder diese wegkehren beginnt die Diskussion zum Thema Bett, die in Ton und Realfilm identisch ist. Die Animation unterscheidet sich beim Stichwort Vogelnest für eine Einstellung:
Pumuckl beginnt mit den Armen zu flattern und hebt vom Boden ab um auf die Hobelbank zu fliegen. Pumuckl springt in der Fernsehfolge einfach auf die Hobelbank.
Identisch geht es weiter, bis Pumuckl zum ersten mal sein Bett testet und meint "eigentlich ist das aber sehr hart hier, Hobelspäne sind weicher." Hier unterscheidet sich wieder die Animation:
Pumuckl streckt sich kurzzeitig fast bis zum Liegen aus, nur noch auf die Ellenbogen gestützt. Pumuckl sitzt durchgehend mit angewinkelten Knien im Bett.
Diesen Teil gibt es im Film gar nicht, erstaunlicher Weise ist aber die hier direkt folgende Szene mit Frau Bauer (siehe unten) exakt gleich lang. In der Fernsehfolge kommt nun Katharina de Bruyn als Frau Reiser in die Werkstatt. Sie räumt ein wenig das Chaos auf, das Pumuckl veranstaltet, weil sie sein Bett mitnehmen will, was sie dann auch trotzdem tut. Es folgt die Szene mit dem Streit bei den Reiser-Kindern bis Eder dort auftaucht und das Bett am Ende unter einem Vorwand wieder mitnimmt.
Die Handlung geht wieder parallel weiter, nachdem Eder mit dem Bett in der Werkstatt zurück ist.
Dann kommt Frau Bauer.
Im Film wird sie gespielt von Edith Hanke. In der Fernsehfolge wird sie von Käthe Jänicke gespielt.
Der Inhalt ist bei beiden Versionen der Szene gleich, natürlich mit Variationen im Ablauf und dem Text. In jedem Fall bleibt das Bett da und Eder verspricht Frau Bauer drei weitere Betten zu bauen, sie ihm dafür ein Bettzeug zu nähen.
Mit identischen Aufnahmen geht es ab der Einstellung weiter in der Frau Bauer weg, ist und man Pumuckl völlig verrußt auf dem Ofen sitzen sieht und er sagt: "Das war aber knapp." Hier variiert im Weiteren die Animation mit dem Ruß etwas:
Pumuckl macht Eder animiert einen schwarzen Fleck auf den Nasenrücken, genau dort hin, wo Gustl Bayrhammer dann auch einen Rußfleck im Realanteil verreibt. In der Fernsehfolge landet Pumuckls animierter Rußfleck auf Eders Nasenspitze. Was dann eine Diskrepanz zum danach auf dem Nasenrücken verriebenen Rußfleck ergibt.
Dort wo Eder den schwarzen Pumuckl festgehalten hat, ist die Farbe seiner Kleidung wieder zu sehen. Insbesondere ergibt sich für die folgenden Szenen so ein waagrechtes Streifenmuster auf Pumuckls Hose von Eders Fingern. In der Fernsehfolge bleibt Pumuckl die ganze Zeit komplett rußschwarz, auch nachdem Eder ihn in der Hand gehalten hatte.
Erstaunlich an der Animation hierbei ist, dass die Bewegungen, sprich die Umrisse des Kobolds in beiden Fassungen identisch sind. Lediglich die Farbe wurde verändert.
Das gleicht sich dann wieder an, als Pumuckl vom Eder gewaschen wird. Diese Waschszene ist im Film um ein paar wenige Einstellungen gekürzt.
Nach dem Waschen geht Pumuckl auf dem durchhängenden Kabel der Werkbanklampe schaukeln und stürzt mit Lampe ab. Das veranlasst Eder dazu, ihm eine Schiffschaukel zu versprechen. Die Fernsehfolge endet statt dessen damit, dass Pumuckl sich in die Hobelspäne legt und schläft.
Die Schiffschaukel bekommt er in der nächsten Folge (3. Das neue Badezimmer) versprochen, allerdings sitzen dabei beide im Bad und nicht in der Werkstatt.
 Szenenvergleich mit 4. Das Schloßgespenst vor


FilmFolge 4
Direkter Übergang zur Einstellung in der Werkstatt, damit fehlt die erste Zeile von Pumuckls Gesang. Als erste Einstellung sieht man das Werkstattgebäude von außen und hört Pumuckl singen: "Wenn der Sturmwind in die Segel bläst, ..."
Eder schraubt die Aufhängung für die neue Schiffschaukel an das Regal und Pumuckl singt: "... und wenn die Balken krachen." Die Aufnahmen sind völlig identisch.
Der Butler und der Chauffeur bringen die Kommode und bis sie wieder weg sind sind beide Versionen die selbe. Die Animation in den beiden folgenden Pumuckleinstellungen ist unterschiedlich:
Pumuckl steht auf seiner Schiffschaukel am linken Ende. Pumuckl steht ziemlich in der Mitte der Schiffschaukel.
Das weitere Schaukeln ist dann wieder gleich, ebenso wie die komplette Szene in der die Kommode wieder abgeholt wird. Erst als Pumuckl im Schloss sichtbar wird, ist die Animation wieder verschieden:
Beim Sichtbarwerden steht Pumuckl auf dem Kästchen. Er sagt: "Noch ein bisschen weiter mehr rechts, und noch ein bisschen weiter mehr links ...". Dabei macht er jeweils einen großen Schritt nach rechts und nach links zur Seite, korrekt von sich aus betrachtet. Pumuckl sitzt auf dem Rand der Kommode als er sichtbar wird. Er hat den selben Text, deutet aber dazu keinerlei Richtung an. Das ist insofern interessant, als der Kobold in anderen Geschichten auch rechts und links durcheinanderbringt (vgl. z.B. Der erste April, Pumuckl und die Kopfwehtabletten.) Vielleicht war das der Grund hier die Animation zu ändern.
Die Szenen auf dem Lüster und der Ritterrüstung sind identisch, ebenso die zwischengeschobene Butlereinstellung. Die Szene mit den Degen ist vom Ton her identisch, aber die Einstellungen wurden hier etwas anders geschnitten:
Pumuckl entdeckt von der Ritterrüstung aus die Degen.
Man sieht den Griff des rechten Degen relativ lang bis Pumuckl daraufspringt.
Beide Degen sind zu sehen die mit Pumuckl zusammen abstürzen.
Man sieht beide Degen an der Wand hängen.
Pumuckl springt von der Ritterrüstung ab.
Der Griff des rechten Degen kommt ins Bild und Pumuckl landet unmittelbar darauf.
Beide Degen sind zu sehen die mit Pumuckl zusammen abstürzen.
Ab der Einstellung in der Giesela Uhlen als Gräfin in den Raum kommt, bis Pumuckl schließlich alle schnell tickende Uhren angehalten hat, sind Bilder und Ton wieder identisch, auch der kurze Einschub als Eder feststellt, das Pumuckl weg ist. Dann schaukelt Pumuckl mit dem Pendel einer großen Standuhr.
Pumuckl bleibt sichtbar. Pumuckl wird auf dem Pendel sitzend unsichtbar als der Butler Jakob reinkommt. Die Gräfin kommt dazu und beide diskutieren das Gespenst Ägidius. Pumuckl wird wieder auf dem Pendel sichtbar und beginnt zu dichten: "Tick tack, ich bin Ägidius. Tick tack, ..."
Wenn Eder auf den Schlosshof geradelt kommt geht es wieder identisch weiter, bis Pumuckl rückwärts gehend über den Kopf des Raubkatzenfells stolpert. Hier ist die Animation variiert:
Pumuckls Gesicht wird vor Schreck fahlgrün und seine Haare stehen spitz zu Berge. Seine Gesichtsfarbe bleibt natürlich. Die Bewegungen, also die Umrisse der Zeichnung bleiben aber identisch.
Bis Eder wieder weg ist sind beide Versionen gleich. Pumuckl bläst Kerzen aus als die Gräfin vorbeigeht und wird auf dem Kerzenständer sichtbar und lacht.
Pumuckl springt vom Kerzenständer und sagt: "Jetzt bin ich aber auch nicht da gewesen." Pumuckl bleibt sitzen und lacht nochmals.
Alles geht identisch weiter bis Eder nach dem nochmaligen Gespräch mit dem Butler wegfährt. Danach ist die Animation wieder unterschiedlich als Pumuckl sichtbar wird und sich über die Bezeichnung "Gelichter" aufregt.
Die Haare stehen im spitz zu Berge während er tobt und das ganze Gesicht des Kobolds ist knallrot, bis er wieder unsichtbar wird, als er die Küche betritt. Bis auf die Haare sind die Umrisse identisch, diese sind nicht ganz so spitz und das Gesicht behält seine natürliche Farbe. Pumuckl schaut nur grimmig.
Die Szene in der Küche ist identisch bis die Köchin (oder ist es das Dienstmädchen) sagt: "Jetzt glaub ich aber selber an Gespenster."
Im Film wechselt die Szene dann zu einem Werkstatt-fegenden Eder und der Diener Jakob kommt herein. In der Fernsehfolge antwortet der Butler: "In diesem Fall würde ich es vorziehen, an Kobolde zu glauben." Dann wird der Butler noch gezwickt und ein Gebäckstück im Kaffee versenkt.
Erst dann kommt der Szenenwechsel und Diener Jakob betritt sogleich die Werkstatt.
Ab dem eintretenden Butler sind beide Versionen wieder völlig identisch bis Pumuckl sichtbar wird als Eder ihn im Schloss findet. Hier gibt es die selbe Abweichung der Animation wie bisher: identisch sind die Umrisse,
aber wenn er sich im Lüster sitzend aufregt, wird er im Film knallrot und hat spitz zu Berg stehende Haare. In der Fernsehfolge ist das wieder entschärft und Pumuckl behält seine normale Farbe und hat weniger spitze Haare.
Dann geht alles völlig identisch zu ende.
Als Eder mit Pumuckl den Schlosshof verlässt wechselt die Szene zum nächsten Teil und man sieht die Werkstatt im Hinterhof. Nachdem Eder mit dem Pumuckl aus dem Schlosshof raus ist, bleibt die Schlosshofeinfahrt als Schlussbild für den Abspann der Folge stehen.
 Szenenvergleich mit 19. Das Spanferkelessen vor


FilmFolge 19
Hofansicht, Bernbacher kommt an Eders Haustür. Alles ist identisch, bis Bernbacher wieder weggeht, nachdem er Eder eingeladen hat. Dann wird Pumuckl sichtbar als er in das offene Werkstattfenster klettert.
Im Film wird er deutlich später sichtbar. In der Fernsehfolge wird er recht früh sichtbar, während im Hintergrund Bernbacher den Hof verlässt.
Von dieser Kleinigkeit abgesehen geht es identisch weiter, bis Pumuckl mit Hobelspänen auf dem Arm neben sein Bett gehüpft kommt.
Mit den Hobelspänen im Arm setzt er sich auf seinen Bettrand. In der Fernsehfassung bleibt Pumuckl die ganze Einstellung über stehen.
Pumuckl steht wieder auf und die Animation geht identisch weiter bis er sagt: "Ich geh mit. Oberbasta!"
Wieder bekommt er ein ganz rotes Gesicht und spitz zu Berge stehende Haare. In der Fernsehfolge schaut er nur sehr grimmig dabei.
Bis Eder sich dann Richtung Fest verabschiedet hat geht es identisch weiter. Als Eder die Werkstatt verlässt sagt Pumuckl: "Halt, lass das Licht an."
Die Filmfassung ist hier um etwa 2 Sekunden gekürzt, in denen Pumuckl in der Folge ergänzt: "Ich mach das selber aus."
Der Rest der Szene ist identisch bis Pumuckl sagt: "Ich geht jetzt hier weg."
Hier wurde der Film gekürzt. Pumuckl benutzt seinen Geheimausgang aus der Werkstatt, das kleine Schiebefenster das in den Hausgang führt.
Die Szene in der Küche der Wirtschaft mit der Spanferkelvorbereitung ist gleich,
im Film jedoch auf das Spanferkel begrenzt. In der Fernsehfolge sieht man abschließend noch den Butler Jakob, der vier Flaschen Bier holen will.
Die erste Einstellung des nun folgenden Geschenkeauspackens ist in beiden Versionen vorhanden.
Der Film ist dann wieder kürzer. In der Fernsehversion wird weiterausgepackt, z.B. ein Gewürzregal.
Die Szene in der Pumuckl vor dem Radio herumturnt ist nur vom Ton und dem Realfilmhintergrund her identisch. Die Animation ist vollkommen anders, auch wenn sie zum Teil aus den selben Animationsschnippseln in anderer Reihenfolge zusammengesetzt worden ist.
Dann kommt das Hausmeisterehepaar vor der Werkstatt vorbei:
Im Film gespielt von Maria Singer und Franz Muxeneder. In der Fernsehversion gespielt von Ilse Neubauer und Werner Zeussel.
Entsprechend ist die Diskussion des Paares eine komplett andere Aufnahmen. Die Themen und Stichworte darin sind zwar gleich, zum Teil aber in anderer Abfolge und im Film auch ein gutes Stück länger als in der Fernsehfolge, aber ohne mehr Inhalt zu haben.
Pumuckl tanzt vor dem Radio "Twist", diesmal in identischen Bildern.
In beiden Versionen kommt nun Erni Singerl als Putzfrau hinzu und geht mit dem Hausmeisterehepaar in Eders Wohnung.
In der ersten Einstellung sieht man die drei direkt schon ins Wohnzimmer kommen. Die Fernsehversion hat noch eine Einstellung in der sie zuerst den Flur betreten.
Die Inhalte der Diskussion vor dem ständig wieder angehenden Radio sind ziemlich identisch, Erni Singerl benutzt teilweise sogar die selben Worte, auch wenn es natürlich komplett neu gedreht ist.
Erstaunlich ist auch, dass beide Versionen vom Eintritt der drei Menschen ins Haus bis die Szene mit Pumuckls Ausrücken Richtung Wirtschaft endet, auf die Sekunde gleich lang geschnitten wurden.
Die Einstellung in der Pumuckl loszieht wurde dann sowieso wieder identisch verwendet.
Auch die in der Wirtschaft folgenden Szenen sind exakt die gleichen.
Die erste unterschiedliche Aufnahmen gibt es erst wieder, als Eder in die Werkstatt zurückkehrt um zu kontrollieren wo Pumuckl steckt.
Im Film kommt hier auch wieder Maria Singer als Hausmeisterin dazu. Die Gesamtszene ist etwa 5 Sekunden kürzer, hat aber einen fast gleich ablaufenden Dialog. In der Fernsehversion schaut Eder zuerst zusätzlich ins Pumucklbett, bevor Ilse Neubauer als Hausmeisterin in die Werkstatt kommt.
Vollkommen identisch geht es in der Wirtschaft wieder weiter, bis Pumuckl davongetrottet ist.
Man sieht als nächste Einstellung eine nächtliche Version der Vorspann-Stadtsilhouette mit einem gemalten großen Mond darüber und Pumuckl fängt dazu an zu dichten: "Da bin ich jetzt allein zu haus, der Mond sieht wie ein Knödel aus ..." Pumuckl kommt durch seinen Geheimeingang in die Werkstatt geklettert, im Hintergrund sieht man die offen stehende Haustür. Er hüpft zum Bett und fängt dort an zu dichten: "Da bin ich jetzt allein zu haus, der Mond sieht wie ein Knödel aus ..."
bei "... und wär er nicht am Himmel droben ..." geht es mit der identischen Einstellung und Animation von Pumuckl neben seinem Bett stehend weiter. "... ich stupste ihn, er läg am Boden."
Hier fehlt im Film ein guter Teil. In der Fernsehfolge kommt nun ein Schnitt ins Gasthaus Kerzen auf der Geburtstagstorte werden angezündet und die Torte stürzt zu Boden.
Pumuckl dichtet weiter und turnt dabei auf seinem Bett herum: "... Ich supste alles groß und klein, die Sterne und das Späneschwein, die Schüsseln, Teller und die Wolken, alles müsste mir dann folken. ..." Pumuckl macht sich auf den Weg zu seiner Schaukel.
Nochmal sieht man die Stadtsilhouette mit Mond während Pumuckl dichtet: "... doch so folg ich jetzt hier im Stillen, dem Eder um der Freundschaft willen." Pumuckl auf dem Weg zur Schaukel: "... doch so folg ich jetzt hier im Stillen, dem Eder um der Freundschaft willen."
In identischen Versionen erreicht Pumuckl dichtend seine Schaukel und legt sich quer hinein mit den Worten: "Bestimmt seh ich jetzt dann im Traum einen riesengroßen Knödelbaum."
Er schläft ein.
Im Film fehlt die nächst Szene. Man sieht nochmal die Gesellschaft in der Wirtschaft. Alle verabschieden sich und Eder bekommt ein Päckchen Fleisch mit.
In einer weiteren zusätzlichen Einstellung sieht man Eder in den Hof zu seiner offenstehenden Haustür kommen.
In völlig identischer Version betritt Eder die Werkstatt und bettet den kleinen Kobold von der Schaukel ins Bett um.
Dem Filmabspann ist dann wieder die Stadtsilhouette unterlegt. In der Fernsehfolge sieht man während des Abspanns die Hofansicht des Hinterhauses und wie darin erst die Lichter in der Werkstatt aus, in der Wohnung an und dann alle ausgehen, bis auf die Türbeleuchtung.

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Dies ist eine private Pumuckl-Fan-Homepage. Pumuckl von Ellis Kaut, Lizenz bei der Buchagentur GmbH. Originalentwurf Pumucklfigur von Barbara von Johnson, Darstellungen von Béla Ternovszky, Brian Bagnall, Barbara von Johnson. Pumuckl ist ein Hörspiel des BR, eine Fernsehserie des BR und INFAFILM. Buchrechte bei Lentz Verlag, München, vertreten durch Kosmos Verlag, Stuttgart. Fizzibitz von Ellis Kaut ist ein Hörspiel des WDR.
back Mail an die Autoren optimiert für Firefox unter OS/2 Warp www.pumucklhomepage.de - 24.05.2009 next