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Immer wieder werden wir gefragt, ob wir wüssten, wo in München
"Meister Eder und sein Pumuckl" gedreht wurde. Besonders wollen
die Leute wissen, wo sich die Werkstatt befindet. Dank der Informationen
einiger Münchner, insbesondere Petra und Michael von den
Hörspielhelden,
der Infosammlung von
Kuboth
und dem großen
Pumuckl-Drehortespecial
von Christian Bönisch
wissen wir inzwischen einiges darüber.
Weiterer Dank für Mitteilungen zu Drehorten geht an
Lothar G., Markus B., Thomas L., Thomas S., Marian H. u.v.m. Beim Pumuckl-Fan-Treffen 2004 und diversen Münchenbesuchen haben wir dann auch etliche dieser Plätze besichtigt. Mit den Fotos und Infos möchten wir Euch auf dieser Seite zeigen, wo sich das alles abgespielt hat und wie es heute dort aussieht. Das Meiste wurde in der Tat in der Münchner Altstadt aufgenommen, besonders in den Stadtteilen Lehel und Haidhausen. Aber nicht nur ... |
| Der Vorspann |
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Das erste Bild der ersten Staffel zeigt im Hintergrund die wichtigsten Türme der Stadt. Von links nach rechts sieht man im Detail: In der Ferne den Turm der Allerheiligenkirche, dann einen heute nicht mehr existenten Schornstein des gegenüberliegenden Hauses hinter dem sich der Turm der Heilig Geist Kirche versteckt, dann kommt der "Alte Peter" (Turm der Peterkirche), das kleine Türmchen des alten Rathauses, der Turm vom neuen Rathaus (mit Ludwig Schmidt-Wildy auf der Spitze) und die Frauenkirche. Dieses Titelbild wurde vom Dach eines Hauses am südlichen Ende der Adelgundenstraße aus aufgenommen. Unser Vergleichsbild vom Mai 2010 stimmt zwar von der Blickrichtung fast exakt überein, ist aber von etwas weiter unten, so dass man flacher über die Dächer blickt. Die Dächer gegenüber sind inzwischen alle neu gedeckt, in der zweiten Reihe stimmen aber die Schornsteine noch überein. Links kamen außerdem Quergebäude hinzu, ein niedriges in diesem Häuserkarree und eines am Thomas-Wimmer-Ring, das den Blick auf den markanten weißen Hausgiebel und den unteren Bereich vom Alten Peter verdeckt. Das große Dach rechts vor der Frauenkirche hat inzwischen zahllose kleine Dachgauben bekommen. Die zweite Einstellung des Vorspanns der ersten Staffel wurde aus dem selben Haus in die andere Richtung aufgenommen und zeigt die Kirche St. Lukas am Mariannenplatz. Das Dach im Vordergrund dieses Bildes gehört zum Eckgebäude Adelgundenstraße-Mariannenstraße. Hier haben wir leider kein direktes Vergleichsbild, aber auch in der Ansicht von unten ist die Kirchte St. Lukas eindeutig erkennbar. Das Hauseck auf unserem Bild rechts vom Mai 2010 gehört zu dem Gebäude, das im Szenenbild links direkt vor der Kirche steht. Oben auf diesem Hauseck thront das rote Kuppeltürmchen, das im Szenenbild vor dem linken kleinen Turm der Kirche zu sehen ist. Die Kirche St. Lukas bei
Das weitere zusätzliche Bild des Vorspanns zeigt wieder einen Blick auf die Türme der Münchner Innenstadt. Es stammt ebenfalls vom Patentamt, aber von einer etwas anderen Position. Unser Vergleichsbild vom Dach des Patentamtes ist damit von weiter oben aufgenommen, so dass man mehr als nur die Dächer der einzelnen Häuser sehen kann. Die beiden Gebäude ganz im Vordergrund des Vorspannbildes sind daher auch nur in der vergrößerten Ansicht unseres Fotos (Klick ins Bild) erkennbar. Durch die versetzte Perspektive lässt sich jedoch erkennen, dass sie nicht nebeneinander sondern schräg hintereinander liegen. Die Kameraposition für beide Standbilder bei Siehe auch: Vorspann PilotfilmMit allerbestem Dank an Sebastian nicht nur für viele Diskussionen über die Dächer der Münchner Altstadt, sowie an Thomas W. für eine erstaunliche, unabhängige Bestätigung meiner Berechnungen etlicher der Kamerapositionen. Außerdem vielen Dank an die Leute vom Deutschen Patent- und Markenamt, die uns die Vergleichsfotos ermöglicht haben! - Normalerweise kommt man da nämlich nicht rein. |
| Werkstatt und Hinterhof |
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Das Haus war 1899 als Kutscher- und Hausmeisterwohnung für das herrschaftliche Vorderhaus gebaut worden. Während und wohl auch noch eine Zeit lang nach dem Krieg befand sich tatsächlich eine Schreinerei darin. Vor Beginn der Dreharbeiten 1979 war das Gebäude jahrelang leer gestanden und eigentlich baufällig. Für die Serie wurden die Räume vom Filmteam dann wieder komplett als Schreinerei und Wohnung eingerichtet.
Als Letztes filmte man dann tatsächlich die Szene aus Pumuckl und das Feuer, in der die Küche brennt, und direkt nach Abschluss der Dreharbeiten rückten Anfang April 1985 die Baumaschinen an und rissen das Gebäude ab. Gerüchteweise war das für den Bauherren auch deshalb so dringlich, weil bereits Bestrebungen existierten, das Haus unter Denkmalschutz stellen zu lassen. Heute geht der Hinterhof der Widenmayerstraße direkt über in den grünen Innenhof der Bayerischen Versicherungskammer, deren Bürogebäude und Tiefgarage die Werkstatt weichen musste.
Einiges hat sich geändert im Hinterhof, manches ist gleichgeblieben. So sehen die Rückseite und der Eingang ins Vorderhaus immer noch genauso aus wie vor 20 Jahren. Hier links sind zum Vergleich zwei Einstellungen aus der Folge Der erste Schnee gezeigt, in der Pumuckl den Schnee von den Fensterbrettern wischt, und dazwischen sieht man ein aktuelles Foto der Rückseite des Vorderhauses vom Juni 2004. Direkt in der Hausecke unter dieser Fensterfront befindet sich der Eingang ins Vorderhaus (von der Straße aus gibt es keinen). Die beiden Bilder rechts Mitte zeigen diesen Eingang ebenfalls aus der Folge Der erste Schnee und in einem Foto vom Juni 2004.
Die Hofeinfahrt (hier aus der Folge Der große Krach) und der darüber liegende Balkon, wieder zu sehen in der Folge Der erste Schnee, sind ebenfalls noch identisch vorhanden, wie das dazwischen liegende "Beweisfoto" zeigt. Die hoftrennende Mauer, die beim Ausblick aus der Werkstatt neben dem Kellerabgang den Blick auf das Vorderhaus und die davor geparkten Autos versperrt, ist nur für die Dreharbeiten aufgestellt worden und gehörte nicht zum ursprünglichen Hof. Besonders bei Aufnahmen in der Werkstatt, bei denen man im Hintergrund aus dem Fenster sehen kann, ist diese Mauer nicht immer vorhanden, so dass man gelegentlich tatsächlich die Autos sehen kann (vgl. Goofs). Dass diese Mauer völlig frei steht, und vor der Kellertreppe wieder endet sieht man sehr gut in der Einstellung aus Eders Küchenfenster (Bild ganz rechts) in der Folge Der verhängnisvolle Schlagrahm als Eders Cousine und Fritzl nach dem üppigen Kaffeetrinken erstmals gehen. Am rechten Ende der Mauer ist an den weißen Parkplatzmarkierungen deutlich zu erkennen, dass die Mauer nur ganz dünn ist und ihre Oberkante lediglich aufgesetzt. Das rechte Ende der Mauer kann man noch in weiteren Folgen sehen, wie z.B. Auf heißer Spur. Der Hof bei
Links zum Thema Werkstatt:
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| Die Vorderhaus-Straße |
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Darunter der Blick in die andere Richtung der Straßenflucht. Links wieder das Bild aus der Pumucklfernsehfolge und rechts ein Foto aus dem München von 2004.
Und als letztes von dieser Stelle noch ein Bild aus Pumuckl und der Nikolaus. Wieder ein paar Kinder, diesmal auf der Suche nach oder der Flucht vor dem Nikolaus. Sie entdecken einen Mann, der es sein könnte und der auf der anderen Straßenseite gegenüber dem Vorderhaus entlangläuft. Etwas später sieht man die selbe Einstellung nochmals, mit etwas mehr Drumherum. Im frühabendlichen Dunkel der Nikolausfernsehfolge erkennt man im linken Bild begrünte Hofeinfahrten mit einer Backsteinmauer und schmiedeeisernem Tor. Unser Foto vom März 2004 zeigt sie daneben im nachmittäglichem Sonnenschein und sie liegen in der Tat genau gegenüber der beim Dreh verwendeten Vorderhausfassade in der Tattenbacher Straße. Inzwischen (2009) steht auf der damals noch freien, großen Fläche links von der Backsteinmauer ein Neubau; und von der Backsteinmauer musste das vordere Stück einem Gitter weichen, wohl damit man aus der Ausfahrt des Neubaus einen besseren Seitenblick auf die Straße hat. Das Vorderhaus bei |
| Die Wirtschaft |
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Ganz am Anfang der Folge Der erste April wird für eine Nachteinstellung seltsamerweise einmalig eine andere Außenansicht verwendet, der Bogenhauser Hof in der Ismaningerstraße in München-Bogenhausen. Ein Bild dazu findet sich in der Folgenbeschreibung. Die Wirtschaft (von außen) bei
Die Wirtschaft (das Innere) in Oberbiberg bei In der zweiten Staffel der Fernsehserie ist die Huterer-Außenansicht soweit uns aufgefallen ist nicht mehr benutzt worden. Die Innenräume blieben aber zumeist die selben. Lediglich in Das Spiel mit dem Feuer besucht Eder eine andere Wirtschaft, und wo sich die Kegelbahn aus Der silberne Kegel befindet, ist auch noch unbekannt.
In der Folge Ein Knüller für die Zeitung kommt eine andere "Fassade" zum Einsatz. Eder entkommt dem Mann, der so begeistert ist von den übernatürlichen Vorkommnissen, nicht einmal durch Flucht aus der Wirtschaft. Und so diskutieren sie vor der Tür der Gastwirtschaft weiter. In der Montage aus der TV-Folge links sieht man den Eingang der Gaststätte Preysinggarten an der abgeschrägten Ecke Preysingstraße - Walserstraße. Rechts daneben zum Vergleich ein Bild vom August 2007. Auch das ist wieder in Haidhausen ganz in der Nähe der Aufnahmen aus den Folgen Der große Krach, Pumuckl will Schreiner werden, Der silberne Kegel und Die Plastikente. Man beachte auch den Caravan, dessen Nachfolgemodell immer noch links in der Walserstraße parkt, ziemlich genau vor dem Metallgitter-Hoftor an dem Pumuckl in Der große Krach vorbeitrottet. Ecke Preysingstraße - Walserstraße bei |
| Unbekanntes |
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Viele weitere Drehorte sind inzwischen bekannt auch wenn sie noch nicht auf unsere Seiten zu den einzelnen Geschichten gefunden haben. Dafür kann man aber einen guten Überblick in Chritians Drehortespecial erhalten, der die Perspektiven von damals und heute gegenüberstellt. Daneben gibt es natürlich auch noch das ein oder andere, das auch die ambitionierte Pumuckl-Fan-Community noch nicht entdeckt hat...
... und kommt am Balkon von Frau Schröderbach vorbei, die dann einen Pullover für den Pumuckl strickt. Dieser Balkon konnte bis heute nicht gefunden werden obwohl er zusammen mit dem Relief an der Hauswand eigentlich sehr markant ist.
Die meisten dieser Orte wurden inzwischen identifiziert. Bis auf diese drei. Sehr wahrscheinlich gibt es diese Anblicke heute so nichtmehr. Aber vielleicht weiß ja doch jemand, wo es einmal gewesen ist. Wir gehen davon aus, dass das auch in der Gegend Preysingstraße - Johannisplatz zu finden ist/war.
Das zweite Bild zeigt zwar auch ein Gartenhäuschen, allerdings diagonal direkt an einem geteerten Fußweg oder sogar einer Straße stehend. Eine solche Konstellation gibt es in der Kleingartenanlage NW überhaupt nicht. Noch dazu kommt Eder nach wenigen Schritten und ununterbrochenem Kameraschwenk nach rechts an einen Kiosk, der hier am Weg steht. Anfang und Ende des Filmes Pumuckl und der blaue Klabauter spielen auch in der Werkstatt von Meister Eder. Da das Hinterhaus aus der Serie aber bereits etliche Jahre zuvor abgerissen worden war, wurden hier andere Räumlichkeiten verwendet. So befindet sich in diesem Film z.B. links neben der Hobelbank die Eingangstür (statt rechts) und durch die Fenster sieht man auf eine belebte Straße. Leider wissen wir auch hierzu noch nicht, auf welche Straße diese Fenster blicken. (Bild folgt bei Gelegenheit.) |
| Copyright- und Urheberrechtshinweis: |
mehr Details im
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| Dies ist eine private Pumuckl-Fan-Homepage. Pumuckl von Ellis Kaut, Lizenz bei Buchagentur GmbH & Co. KG vertreten durch MerchandisingMedia. Originalentwurf Pumucklfigur von Barbara von Johnson, Darstellungen von Bela Ternovszky, Brian Bagnall, Barbara von Johnson. Pumuckl ist ein Hörspiel des BR, eine Fernsehserie des BR und INFAFILM. Buchrechte bei Lentz Verlag, München, vertreten durch Kosmos Verlag, Stuttgart. Fizzibitz von Ellis Kaut ist ein Hörspiel des WDR. |
| Mail an die Autoren | optimiert für Firefox unter OS/2 Warp | www.pumucklhomepage.de - 23.05.2010 |