back I. startStart - Geschichten - Geschichtenliste - 105. P.s stille Post goTitel-Index goP.s Abenteuer next


105. Pumuckls stille Post


Inhalt
  Versionen und Mitwirkende
    Zitate, Gedichte, Sprüche
      Infos (über Pumuckl) aus der Geschichte
        Hintergrund, Kommentar

 Inhalt vor



Odessy will sich mit Corinna treffen. Schon völlig nervös wird er auch noch ständig von jemandem aufgehalten. Pumuckl beobachtet wie Lila Lora, der Papagei von Odessys Schiffskamerad Willibald geklaut wird. Während Corinna wartet, läuft Pumuckl dem Papagei nach und Odessy dem Pumuckl. In einem Straßencafe findet Odessy Corinna dann doch noch, nachdem Pumuckl ihm das Stück einer zerrissenen Postkarte gebracht hat, die Odessy an Corinna geschickt hatte. Als Odessy damit anfängt, Corinna vom Pumuckl zu erzählen bricht sie sehr schnell auf.



Diese kurze Inhaltsangabe der Geschichte wird noch erweitert
Info: Zuerst werden alle Geschichtenseiten mit diesem "Dummy"-Inhalt erstellt werden. Bis insbesondere die späteren Geschichten dann mit Inhalt gefüllt werden, kann es etwas dauern, wir bitten dies zu entschuldigen, aber es ist halt nicht immer Zeit...
Falls jemand eine Frage zu einer Geschichte hat, die noch keine eigene vollständige Seite hat, kann er uns aber jederzeit gerne eine Mail an die Autoren schreiben. Daneben freuen wir uns natürlich über jeden Kommentar und jedes Feedback zu unseren Webseiten.

 Versionen und Mitwirkende vor


Schauspieler
Schauspieler  - Rolle
 Zitate vor


Gedichte
ein gedicht
kommt hier hin

noch'n gedicht
dann hier hin

Spruch der Folge Der Spruch steht dann hier
Das auch noch:
Odessy: Was Odessy sagt
Pumuckl: was Pumuckl sagt
 Weitere Infos aus der Geschichte vor


Stichwort: dazu erfährt man ...
 Hintergrund, Kommentare vor



kommentar
Drehort
Titelbild
Titelbild der Folge.
a05bergstation
Seilbahnstation 2011.
Die Außenaufnahmen dieser Folge wurden in Israel gedreht. Der Geschichte nach hat der Frachter in Haifa angelegt und Odessi trifft sich dort mit Corinna. Gesichert stammen allerdings nur die Szenen um die Seilbahnfahrt tatsächlich aus Haifa. Der Rest entstand teilweise in Akkon, großteils in Tel Aviv-Jaffa. Mit Ausnahme der Hafenbilder sind die für den Dreh ausgesuchten Orte so prägnant, bzw. (touristisch) bekannt, dass sie mit einer Suche im Satellitenbildmaterial und vor allem den in Onlinekarten verlinkten, geogetaggten Fotos leicht zu finden sind.

Gleich das Titelbild zeigt uns die Bergstation einer nicht ganz unbekannten Seilbahnanlage, die das Geschehen in Haifa verortet. Diese kugelförmigen Gondelgruppen bringen ihre Fahrgäste von der Küstenstraße herauf auf den äußersten Berg des Karmel zur Besichtigung der Klosterkirche Stella Maris. (Vom Namen des Bergzugs leitet sich auch der Name des Ordens der Karmeliten ab.) Im Hintergrund sieht man einen Teil von Haifa und dahinter über die Bucht von Haifa bis zum gut 12 km Luftlinie entfernten Akkon.

    Bergstation Stella Maris Seilbahn Haifa bei vorGoogle-Maps

Hafen 1
Sonnenaufgang am Kai.
Hafen 2
Hafengebäude.
Hafen 3
Mehr Hafenausblick.

Die ersten Einstellungen der Folge, in denen man Umgebung sieht, spielen am bzw. auf dem Schiff, das im Hafen liegt. Viel mehr als Schiffsanlegeplätze und Teile von Gebäuden bekommt man kaum zu sehen, so dass die Aufnahmen auch in einem beliebigen anderen Hafen hätten gedreht werden können. Da wir wissen, dass aber andere Szenen auf dem Schiff in Israel gedreht wurden, ist davon auszugehen, dass es tatsächlich im Hafen von Haifa lag. Zumindest die Geometrie der Kais könnte auch heute noch passen, wenn man die drei in der Folge vorhandenen Einstellungen mit Satellitenbildern vergleicht. Dann wäre im ersten Bild tatsächlich ein Sonnenaufgang zu sehen mit Blick nach Osten, die lange gegenüberliegende Hafenmole entlang, an der senkrecht Schiffsanlegeplätze zu finden sind. Der Blick über den Bug aus dem Steuerhaus heraus geht dann auf Gebäude des Hafens, wobei sich die Lagerhalle nicht zuordnen lässt, nach über 15 Jahren möglicherweise aber auch ersetzt wurde. Zwischen dem Anlegeplatz des Filmschiffes und der Hafenmole liegt noch ein kleinerer Kai/Steg. Wenn diese Vermutungen so stimmen, hätte das Schiff irgendwo hier gelegen:

    Schiffsliegeplatz bei vorGoogle-Maps

Nach einer kurzen Einstellung, bei der Corinna in Tel Aviv zu sehen ist (siehe unten), folgt die Geschichte an der Seilbahn zum Stella Maris.
Talstation 1
Talstation mit Gondeln.
Talstation 2
Blumenstand an der Station.
Talstation
Talstation 2011.

Pumuckl springt an der Talstation in eine der Gondeln bei der Verfolgung von Willibalds vermeintlich gestohlenem Papagei. Odessy kauft an einem Blumenstand vor der Seilbahnstation einen Strauß für Corinna. Die Talstation hat sich seit dem Dreh Mitte der 1990er Jahre doch etwas verändert. Der rauhe Sichtbeton wurde verputzt und der Übergang zwischen dem Hauptgebäude und dem eigentlichen Seilbahnbereich hat jetzt eine Glasfront. Der am Gebäuderund entlanggezogene flache Aufgang oberhalb des Blumenstandes, auf dem man den Mann mit dem Papagei entlangkommen sieht und auf den Odessy dann hinaufklettert, existiert nach wie vor. Der Eingang liegt allerdings ebenerdig im verglasten Teil. Dort wo sich im Film der Blumenstand befand verdecken jetzt Palmen den Blick auf den scheinbar ungenutzten Aufgang (hinter dem Bus im Vergleichsfoto).

    Talstation der Stella Maris Seilbahn bei vorGoogle-Maps

Bergstation 1
Treppe zur Station?
Bergstation 2
Mehr Treppen.
Bergstation 2
Aussicht auf Haifa.
treppe
Treppe zum Restaurant, 2011.
treppen
Treppen und Eingang, 2011.
Aussicht
Aussichtsplattform, 2011.

Nacheinandner kommen der Mann mit dem Papagei, Pumuckl und Odessy schließlich oben an der Bergstation der Seilbahn an. Hier hat sich seit den Dreharbeiten auch einiges verändert. Den Eingang zur Seilbahnstation erreicht man über eine lange Rampe auf der linken Seite des Gebäudes, dort wo das Titelbild entstand (siehe Vergleichsfoto oben). Ob es diesen Zugang damals auch schon gab, lässt sich anhand der Aufnahmen in der Pumucklfolge nicht feststellen.
Die Treppe, auf der hier der Mann mit dem Papagei heraufkommt, führt jedenfalls heute nicht von rechts in die Seilbahnstation hinunter, sondern zu einer Gaststätte. Im Hintergrund, unten am Meer, erkennt man noch die Talstation der Seilbahn.
Am oberen Ende dieser gewendelten Treppe verlief früher das Geländer einfach weiter, und man hatte freien Blick auf die obere der beiden Aussichtsplattformen. Diese wird heute von einem kuppelförmigen Metallgestell überspannt (siehe Vergleichsfoto zum Titelbild oben). Mittlerweile wurde das unterhalb liegend Gebäude allerdings aufgestockt und auf dem Treppenabsatz im Bild findet sich statt der Brüstung ein Eingang in eine weitere Gaststätte.
Geht man auf dem Treppenabsatz, auf dem der Mann mit dem Papagei steht, nicht die letzten paar Stufen hinauf, sondern auf die Kameraposition zu, gelangt man schließlich zur etwas tiefer gelegenen zweiten Aussichtsplattform. An deren Ende steht auch heute noch die kugelige Lampe.

    Aussichtsplattform Stella Maris Bergstation bei vorGoogle-Maps

Old Jaffa 1
Odessy eilt zum Rendez-vous.
Old Jaffa 2
Gedreht in Tel Aviv - Jaffa ...
Old Jaffa 3
... im Kern der alten ...
Old Jaffa 4
... Hafenstadt Jaffa.

Nachdem geklärt ist, dass es nicht Willibalds Papagei war und Pumuckl und Odessy endlich beide wieder mit der Seilbahn nach unten gelangt sind, eilt Odessy zum nun eigentlich schon verpassten Rendez-vous mit Corinna. Diese Szenen, sowie alles Folgende, entstanden jedoch nicht in Haifa. Die netten Gässchen und Treppen, die man hier sieht, befinden sich in Tel Aviv-Jaffa, im alten Kern von Jaffa.

    Der alte Ortskern von Jaffa bei vorGoogle-Maps

Strandstrasze
Odessy an der Kreuzung am Opera Tower.
Strandpromenade
Corinna an der Strandpromenade.
Am Strand
Odessy am Strand.
Am Strand 2
Hintergrund: Opera Tower.
Auch der Treffpunkt, an dem man Corinna schon vorher hat warten sehen, wurde in Tel Aviv aufgenommen. Die Keuzung mit der massiven Uhrensäule ist das Ende der Straße Allenby, in die man im Hintergrund blickt, an der Uferstraße Retsif Herbert Samuel. Hier steht der Opera Tower oder auch HaOpera Tower, dessen arkadenartigen Eingangsbereich links der Kreuzung man des öfteren in der Szene erkennen kann. Auf der Strandpromenade finden sich hier auch die seltsamen Metallträger, unter deren Sonnenschutzdach sich Corinna und ihre Freundin vorher trafen. Odessy geht an dieser Stelle dann zum Strand hinunter um an der Skulptur dort etwas zu grübeln. Auch hier sieht man wieder den Eingang zum Tower im Hintergrund.

    Straße und Strandpromenade am Opera Tower, Tel Aviv bei vorGoogle-Maps

Cafe 1
Corinna und ...
Cafe 2
... Odessy im Cafe.
Corinna mit ihrer Freundin und Odessy mit seinem Kobold landen nach dem verpassten Rendez-vous-Termin im selben Cafe. Das ist (abgesehen vom Schiffsliegeplatz) die einzige Szene, die anhand der zu sehenden Umgebung noch nicht einwandfrei einem Drehort zugeordnet werden konnte. Der Bauweise nach dürfte es sich aber um ein Cafe am direkten Rand des alten Stadtkerns von Jaffa handeln. Falls das jemand bestätigen oder korrigieren kann oder sogar eine Adresse oder GPS-Koordinaten dazu hat, würden wir uns über eine Mail sehr freuen.

Wishing bridge
Auf der Wunschbrücke.
Der Park, durch den Odessy und Corinna schließlich spazieren ist ebenfalls direkt im alten Jaffa, unweit der netten Gässchen. Er heißt Abraham Shechterman Garten und die Brücke, auf der die Szene beginnt, ist die sog. Wishing bridge.

    Die Wishing bridge im Abraham Shechterman Garten bei vorGoogle-Maps

Hafen Akko
Boote und Moschee.
Hafen Akko
Bootshafen in Akkon, 2011.
Hafen Akko
Auf den Molenfelsen.
Hafen Akko
Bootshafen in Akkon, 2011.
Die nächsten Szenen werden mit dem Blick auf einen Bootshafen mit einer Moschee im Hintergrund eingeleitet. Vom Park aus kann man allerdings schwerlich zu Fuß bis hierher laufen, denn dieser Teil wurde nicht in Tel Aviv-Jaffa, sondern sogar noch ein Stückchen nördlich von Haifa gedreht, im alten Akkon bzw. Akko oder auch (Old-) Acre im englischen Sprachgebrauch. Das Bild entstand der Perspektive nach vom ersten Bootssteg aus, der von der umgebenden Mole ausgehend ins Hafenbecken verläuft. Dieser ist jedoch nicht offen zugänglich, so dass unser Vergleichsbild vom Anfang des Steges aus, etwas zurückversetzt, aufgenommen wurde. Bei der Moschee, auf die der Blick auf der anderen Seite des Bootshafens fällt, handelt es sich um die Sinan Basha Moschee. Die Kuppel ist inzwischen grün das Dach des Minaretts hingegen nicht mehr. Auch verschiedene An- und Aufbauten der Gebäude haben sich mittlerweile verändert; als Ganzes ist der Anblick aber sehr vergleichbar geblieben. Was vielleicht noch generell auffällt sind die vielen Antennen, die es zum Drehzeitpunkt um 1995 gab, und die heute alle durch Satellitenschüsseln ersetzt worden sind.

Später sitzen Odessy und Corinna auf den Felsen, die die (wie man sieht von Autos befahrbare) Mole gegen das Meer schützen. Wieder blickt man im Hintergrund über den Bootshafen hinweg auf die Moschee. Linker Hand am Hafen kann man zudem einen kleinen Teil der Karawanserei Khan Al-Umdan erkennen. In der vergrößerten Ansicht des Vergleichsbildes sieht man dazu noch den markanten Turm der Karawanserei.

    Die Mole am Bootshafen in Akko bei vorGoogle-Maps

Hafen Akko
Brandung.
Hafen Akko
Pumuckl an der Ruine.
Hafen Akko
Ruine in Akko, 2011.
Bevor Corinna und Odessy allerdings am Bootshafen ankommen, erkunden sie noch die Ruinen der alten Hafenbefestigungsanlagen ein paar hundert Meter weiter auf der anderen Seite der Halbinsel. Wie man am Vergleichsbild von 2011 sehen kann, hat sich der Brandungsfelsen im Meer kaum verändert in den letzten 15 Jahren. An der Ruine ist allerdings einiges weiter eingestürzt, der antike Durchgang nochmal um ein, zwei Steinreihen kürzer geworden und die Mauern drumherum teilweise niedriger. Daher ist der Zugung heute auch versperrt und man kann nur durch ein Bauzaungitter noch hineinfotografieren.

    Ruinen der alten Hafenanlagen in Akko vorGoogle-Maps


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Dies ist eine private Pumuckl-Fan-Homepage. Pumuckl von Ellis Kaut, Lizenz bei der Buchagentur GmbH. Originalentwurf Pumucklfigur von Barbara von Johnson, Darstellungen von Béla Ternovszky, Brian Bagnall, Barbara von Johnson. Pumuckl ist ein Hörspiel des BR, eine Fernsehserie des BR und INFAFILM. Buchrechte bei Lentz Verlag, München, vertreten durch Kosmos Verlag, Stuttgart. Fizzibitz von Ellis Kaut ist ein Hörspiel des WDR.
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