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Pumuckl war vor seiner Begegnung mit Meister Eder in der ersten Geschichte
Spuk in der Werkstatt
nie zuvor für einen Menschen sichtbar.
So wird er nun zum ersten mal in seinem Leben müde und hungrig und muß
auch zum ersten mal in seinem Leben niesen.
Er sagt dazu: "sichtbar sein, ooohhh - welch Koboldschande!"
In der Fernsehfolge Pumuckl will Schreiner werden sagt Meister Eder, daß
Dinge auch unsichtbar würden, wenn Pumuckl sie unter seinem Hemd versteckt.
Dafür spricht auch, daß er in Geschichte 13
das Weihnachtsgeschenk das Nadelkissen, das er bei dem
Kind mitgehen läßt, unter seinem Hemd versteckt transportiert.
Über das Sichtbarwerden, wenn er an etwas kleben bleibt, sagt Pumuckl in der
Fernsehfolge Eder bekommt Besuch, daß ihm dabei
heiß und kalt würde.
In der Hörspielfolge 29 Pumuckl und die Bergtour
wird erwähnt, daß der Kobold unsichtbar nichts wiegt.
Das wird im Kinofilm Pumuckl und der blaue Klabauter
bestätigt, da Pumuckl unbemerkt von Odessys Hand verschwindet, als jemand in
den Raum kommt - Odessy also Pumuckl dann auf seiner Hand nicht mehr fühlen kann.
In jedem Fall kann Pumuckl aber wenn er unsichtbar ist noch alles anfassen und bewegen,
sonst wären seine ganzen Koboldspäße nicht möglich. Auch kann er
unsichtbar nicht durch Wände gehen oder so was.
In Geschichte 39 Pumuckl und die Obstbäume
wird Pumuckl sichtbar als er am Ast eines Baumes hängen bleibt, also an einem
nicht-menschlichen "Gegenstand". Man könnte event. argumentieren, daß
der Baum dem Schrebergärtner gehört.
Wem der Meerschweinchenkäfig gehört, an dem Pumuckl im Zoo
hängen bleibt wäre auch interessant.
Es scheint aber vielmehr so zu sein, dass Pumuckl grundsätzlich für
alle Menschen sichtbar ist, so lange er (an einem menschlichen Ding) festhängt
und nicht nur für dessen Besitzer.
Sichtbar bleibt er dann wohl für denjenigen, der ihn dabei gesehen hat.
Um sich vom Obstbaum zu befreien zieht Pumuckl seine (blaue)
Hose aus, die sichtbar am Baum hängen bleibt.
Am Ende der Geschichte kauft Meister Eder eine neue (rote) Hose für seinen Kobold,
obwohl wir aus der Geschichte 15 Der Wollpullover
wissen, dass fremde Kleidungsstücke, die der Pumuckl anzieht
sichtbar bleiben (wie hier der gestrickte Pullover) wenn Pumuckl unsichtbar wird.
Allerdings hatte der Kobold unter dem Pullover noch sein eigenes Hemd an und
unter der dann neuen Hose nichts. In der Fernsehversion der Geschichte tritt dieser
Widerspruch nicht auf, da hier der Schreiner die Original-Pumuckl-Hose wieder aus dem
Baum holt.
Als Pumuckl vom Baum fällt schreit er "autsch!" obwohl er unsichtbar
ist und sich also eigentlich nicht verletzen kann.
Allerdings droht er auch schon in der
Geschichte 3 Das neue Badezimmer zu ertrinken, obwohl
Meister Eder nicht anwesend und Pumuckl so unsichtbar ist.
Ebenso wird er von Alkohol betrunken, während Eder nicht anwesend ist
(vgl. Das Mißverständnis und Der verbotene Kirschlikör)
Es scheint so, als ob der Kobold, seit er von Eder das erste Mal gesehen wurde,
ständig sichtbar ist - auch ohne den Schreiner, außer wenn andere Menschen hinsehen.
Dann allerdings müßte er in der Folge
65. Pumuckl und der Schnupfen davon ausgehen, daß
er vom Pfützeplanschen auch dann krank wird, wenn er in einem anderen Hof
spielt, solange dort niemand ist, dessen Anwesendheit verhindert, daß er
sichtbar wird (wenn er alleine ist).
In der Hörspielgeschichte 79. Der verstauchte Daumen
wird Pumuckl erst sichtbar, als Eder tatsächlich aus dem Fenster sieht.
Pumuckl ist zwar sichtbar, seit er bei Meister Eder ist. Allerdings kann dieser ihn auch nicht
sehen, wenn andere Leute in der Nähe sind. Das wird z. B. in Geschichte
40 Pumuckl paßt auf erwähnt.
In wieweit folgender Ausspruch von Pumuckl in der
Geschichte 42 Der silberne Kegel
wirklich etwas bedeutet ist nicht ganz klar:
"Unsichtbare Kobolde sind viel schneller als sichtbare Meister Eder"
In Geschichte 17 Der große Krach
kann man sehr gut erkennen, daß Pumuckl selbst dann keinen Schatten hat,
wenn er beim Meister Eder sichtbar ist.
Auch an anderen Stellen im Sonnenschein hat Pumuckl stets keinen Schatten,
z.B. in Fernsehfolge 7
Der Geist des Wassers
als Eder und er mit dem kaputten Schiff zurück zum Bauernhof laufen.
In der Geschichte 26 Der erste April)
erfahren wir bereits, daß sich Kobolde untereinander sehen können,
wenn kein Mensch in der Gegend ist.
Das wird dann in der Hörspielgeschichte 81. Pumuckl und der blaue Klabauter
entgültig bestätigt:
| Pumuckl: | Du hast anscheinend wirklich alle, alle Koboldsgesetze vergessen. Wir werden doch nur dann sichtbar, wenn kein Mensch in der Nähe ist. |
| Eder: | Gilt das auch für Euch untereinander? |
| Pumuckl: | Also wenn Du vielleicht mal ein bißchen hinausgehst, dann probier' ich's aus. |
Und als Meister Eder die Kabine verlassen hat, findet Pumuckl tatsächlich,
im Waschbecken sitzend, den blauen Klabauter.
Sie können sich nur dann gegenseitig sehen,
wenn sie alleine sind, wobei Pumuckl das bis dahin auch nicht so genau weiß.
Bleibt nur noch zu überlegen, ob das in diesem Falle daran
liegt, daß Pumuckl sichtbar ist. Vielleicht kann man sagen,
daß sich die beiden dann sehen können, wenn beide sichtbar (allein),
oder wenn beide unsichtbar (unter Menschen) sind...
In der Geschichte 53 Pumuckl und der Geburtstag
bekommt Pumuckl unsichtbar einen Schluckauf, aber erst als er sichtbar ist, wird ihm
vom Alkohol auch schwindlig.
Sichtbar wird er, als Eders Gast Herr Gerstl ohnmächtig wird.
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