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Glossar

Auerbachs Keller:
Auch Kobolde müssen im Goethejahr wissen, was "Auerbachs Keller" ist, sonst wäre es eine absolut klabauterige Bildungslücke. Also:
Der Leipziger Ratsherr Heinrich Stromer aus Auerbach hatte sich 1530 einen Keller angelegt, der ziemlich schnell ein Weinkeller und dann auch ein Weinlokal mit Namen "Auerbachs Keller" wurde, übrigens sehr gerne von Studenten besucht. Es geht die Sage, daß Doktor Faustus auf einem Faß die Treppe hinaufgeritten sei.
Goethe machte nun in seinem Faust den Keller allseits bekannt, weil er eine Szene, "Zeche lustiger Gesellen", in Auerbachs Keller spielen ließ. Mephisto zeigt den staunenden Studenten, wie man Feuer aus einem Holztisch aufsteigen lassen kann. Kein Wunder also bei all diesem Zauber, daß sich auch die Sage gehalten hat, man könne in diesem Keller Kobolde kaufen. Natürlich wohl eher die bösartige Sorte.
(mit bestem Dank an Christa Holtei für das Schließen dieser Bildungslücke)

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König-Ludwig-Lied:
Der Urheber dieses Liedes hüllt sich in Anonymität, oder ist im Lauf der Jahr(hundert)e verschütt' gegangen, so dass man im allgemeinen "Traditional" als Quellenangabe findet. Eine bekannte Interpretation existiert z.B. vom Weiß Ferdl. Das Lied erzählt die Verschwörungstheorie zum Tode des "Märchenkönigs" Ludwig II. von Bayern (25.08.1845 - 13.06.1886). Mehr z.B. unter www.koenigludwigzwei.de.

Auf den Bergen wohnt die Freiheit,
auf den Bergen ist es schön,
wo des Königs Ludwig Zweiten
alle seine Schlösser stehn.

All zu früh musst' du dich trennen
fort von deinem Lieblingsplatz.
Neuschwanstein, stolze Feste
warst des Königs höchster Schatz!

All zu früh musst' er von dannen,
man nahm ihn fort mit Gewalt.
Gleich wie Babarn hams dich behandelt
und fortgeführet durch den Wald.

Mit Bandarsch und Kloriformen
traten sie behendig auf.
Und dein Schloss musst du verlassen
und kommst nimmermehr hinauf!

Nach Schloss Berg ham's dich gefahren
in der letzten Lebensnacht.
Da wurdest du zum Tod verurteilt
noch in derselben grauen Nacht.

Und geheime Meuchelmörder,
deren Namen man nicht kennt,
habens ihn in 'See 'neingstessen,
indem sie ihn von hint'n angerennt.

Lebe wohl Du guter König,
in dem kühlen Erdenschoß.
Von dort droben kannst du nicht mehr
runter in dein stolzes Schloss!

Ja du bautest deine Schlösser
zu des Volkes Wohlergehn.
Neuschwanstein, das allerschönste
kann man noch in Bayern sehn!

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Neue Deutsche Rechtschreibung - Eszet versus ss
Ein Teil unsere Homepage entstand bereits vor der allseits beliebten Rechtschreibreform. Auch wenn wir uns inzwischen weitestgehend an die neue Rechtschreibung zu halten versuchen, sind zumindest diese Teile noch in der alten Weise geschrieben, was besonders an den scharfen-ß am Wortende auffällt, wo heute ein doppel-ss steht (wie "daß" versus "dass"). Nach den Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung wird zwischen "ß" und "ss" entsprechend der Aussprache inzwischen konsequent unterschieden, was vorher mehr oder weniger nur in der Wortmitte der Fall war.

Bei dem Gedicht in "Pumuckl und der Schnupfen" lässt sich Pumuckls lautmalerische Idee/Aussprache von "Näße" statt "Nässe" als Reim auf "Späße" durch ein "ß" entsprechend hervorheben:
Überall Wasser, überall nasser, schrecklich viel Spasser.
Überall Näße, schrecklich viel Späße.

Einer der wenigen Geschichtentitel, der durch die Rechtschreibreform einer Änderung bedürfte, ist z.B. "Pumuckl und das Schloßgespenst". Da es sich hierbei um einen Titel handelt, der sich auf den alten Hörspielcovern und im Vorspann der Fernsehserie auch nicht ändert, werden wir solche Titel als Eigennamen behandeln und bei Überarbeitung entsprechender Homepageseiten nicht korrigieren. Daher werden sie von neueren Versionen in denen es z.B. "Schlossgespenst" heißt, wie auf den Hörbuchcovern, unterschieden.

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Die Auer Dult
... ist ein großer "Jahrmarkt" der dreimal im Jahr auf dem Mariahilfplatz im Münchner Stadtteil Au stattfindet. Neben Vergnügungs- und Fahrgeschäften gehört dazu auch ein riesiger Warenmarkt sowie natürlich die entsprechende leibliche Versorgung. (Mit bestem Dank an Veronika für den Hinweis!)
Mehr Infos, Termine und Eindrücke gibt's auf der Homepage der Auer Dult.

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So lang der alte Peter ...
Dieses Lied, das 1948 der Österreicher Carl Lorens eigentlich auf die Stadt Wien komponierte mit "So lang der alte Steffel am Stephansplatz no' steht ...", wurde auf München umgedichtet:

So lang der alte Peter am Petersbergl steht,
so lang die grüne Isar durch's Münchner Stadterl fließt,
so lang am Platzl drunter noch steht das Hofbräuhaus,
so lang stirbt die Gemütlichkeit zu München nimmer aus.

Als Jingle des Bayerischen Rundfunks hört man die Anfangstöne auch heute noch - stark verfremdet inzwischen - vor und nach den Verkehrsmeldungen.

Quelle: Aubinger-Zeitung.

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Dies ist eine private Pumuckl-Fan-Homepage. Pumuckl von Ellis Kaut, Lizenz bei der Buchagentur GmbH. Originalentwurf Pumucklfigur von Barbara von Johnson, Darstellungen von Béla Ternovszky, Brian Bagnall, Barbara von Johnson. Pumuckl ist ein Hörspiel des BR, eine Fernsehserie des BR und INFAFILM. Buchrechte bei Lentz Verlag, München, vertreten durch Kosmos Verlag, Stuttgart. Fizzibitz von Ellis Kaut ist ein Hörspiel des WDR.
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